Der ländliche Raum braucht mehr als eine Stimme

Als Landwirt weiss ich, wie wichtig politische Entscheidungen in Bern für unseren Alltag sind – sei es bei irektzahlungen, Auflagen oder beim Schutz des Eigentums. Appenzell Ausserrhoden hat nur zwei Parlamentarier im eidgenössischen Parlament. Umso wichtiger ist, dass diese nicht derselben Partei angehören. Der Ständerat ist bereits von der FDP besetzt. Wenn nun auch der Nationalrat aus ihren Reihen käme, würde eine wichtige Sichtweise fehlen: jene des ländlichen Raums und der produzierenden Betriebe. Die SVP setzt sich seit Jahren konsequent für Landwirtschaft, Eigentum und föderale Strukturen ein und ist in Bern bestens vernetzt. Gerade für einen bäuerlich geprägten Kanton ist es von Vorteil, wenn unterschiedliche Parteien unsere Interessen vertreten und gemeinsam für
tragfähige Lösungen sorgen. Zwei Stimmen aus zwei Parteien geben unserem Kanton mehr Gewicht als eine parteipolitische Einheitslinie. Wer Landwirtschaft und ländlichen Raum ernst nimmt, sollte deshalb bei dieser Wahl auf Ausgleich statt Konzentration setzen. Darum geben auch Sie ihre Stimme dem erfahrenen Politiker Edgar Bischof.

Mehr Gewicht durch Vielfalt

Ein einzelner Nationalrat aus Appenzell Ausserrhoden kann in Bern nur dann Wirkung entfalten, wenn er eingebunden ist und gehört wird. Genau deshalb ist es entscheidend, wie die parteipolitische Ausgangslage aussieht. Der Ständerat gehört bereits der FDP an – ein zweiter FDP-Vertreter würde die Einflussmöglichkeiten des Kantons kaum erhöhen. Die politische Realität in Bern ist einfach: Einfluss entsteht über Fraktionen, Netzwerke und Mehrheiten. Die SVP stellt die grösste Fraktion im Nationalrat und ist an praktisch jeder bürgerlichen Lösung beteiligt. Ein Nationalrat aus ihren Reihen verschafft Ausserrhoden direkten Zugang zu diesen Entscheidungsprozessen. Gleichzeitig bleibt die Zusammenarbeit mit anderen bürgerlichen Parteien zentral. Dass dies funktioniert, zeigt sich etwa in der guten Abstimmung mit Vertretern der Mitte aus Innerrhoden. Unterschiedliche Parteifarben müssen kein Hindernis sein – sie können im Gegenteil die Position eines Kantons stärken. Wer möchte, dass Appenzell Ausserrhoden in Bern ernst genommen wird, sollte nicht auf parteipolitische Gleichschaltung setzen, sondern auf strategische Ergänzung. Aus all diesen Gründen gebe ich meine Stimme Edgar Bischof.

Wenn Industrie gegen Industrie stimmt

Mit Erstaunen liest man die Wahlempfehlung der Industrie AR für die Nationalratswahlen. Ein Verband, der sich als Stimme der produzierenden Wirtschaft versteht, gibt einer Lehrbeauftragten und Auditorin des öffentlich-rechtlichen Umfelds den Vorzug gegenüber einem industrie- und führungserfahrenen Unternehmer, Firmengründer und Manager. Das ist erklärungsbedürftig.
Die Begründung wirkt technokratisch: Entscheidend seien „politische Einfluss- und Wirkungsmöglichkeiten“ sowie der „grössere Nutzen“ für die Mitgliedsunternehmen. Worin dieser Nutzen konkret bestehen soll, bleibt offen – ebenso, weshalb er bei einer Person mit primär administrativem Hintergrund höher eingeschätzt wird als bei einem Kandidaten, der unternehmerische Risiken trägt, Arbeitsplätze geschaffen und industrielle Realitäten aus eigener Verantwortung kennt.
Besonders irritierend ist, dass industrielle Erfahrung zwar anerkannt, letztlich aber als zweitrangig eingestuft wird. Offenbar genügt es heute, politisch anschlussfähig zu sein, ohne Industrie tatsächlich gelebt zu haben. Wenn zudem parteipolitische Koordinationsmechanismen als Gegenargument ins Feld geführt werden, drängt sich der Eindruck auf, dass politische Berechenbarkeit höher gewichtet wird als wirtschaftliche Praxis.
Auch der Hinweis auf eine geschlechtergemischte Vertretung ersetzt keine sachliche Diskussion über wirtschaftspolitische Substanz. Wer Industriepolitik ernst nimmt, sollte sich fragen, ob die Stimme eines Unternehmers im Nationalrat nicht mindestens ebenso wertvoll wäre.
Der Entscheid wirft eine grundsätzliche Frage auf: Vertreten Industrieverbände noch die Industrie – oder vor allem das politisch Passende?

Verwurzelt in der Bevölkerung, bereit für Bern

Edgar Bischof ist kein Berufspolitiker, sondern ein Unternehmer, der mitten im Leben steht. Er weiss, was es heisst, Arbeitsplätze zu schaffen und Verantwortung zu tragen. Gleichzeitig ist er in Vereinen und im Dorfleben engagiert – ein Mensch, der zuhört und anpackt. Er ist ein Familienmensch und setzt sich für Sachpolitik ein. Für mich ist deshalb klar. Wer unseren Kanton als Nationalrat in Bern glaubwürdig vertreten will, muss die Gegebenheiten kennen. Edgar Bischof wird das mit Weitsicht und realitätsnah machen. Mit seinem politischen Rucksack ist er prädestiniert für dieses wichtige Amt. Er steht zu seinen Worten und handelt vorausschauend.

Erfahrener Volksvertreter

Mit Edgar Bischof haben wir die Möglichkeit eine Vertretung mit grosser politischer Erfahrung nach Bern zu wählen. Ich durfte Edgar im Kantonsrat als gradlinigen und sehr engagierten Mensch kennen lernen. Er hat ein offenes Ohr für verschiedene Meinungen und Anliegen und hat es immer wieder verstanden, Allianzen über die Parteigrenzen zu knüpfen. Als ehemaliger Präsident der Finanzkommission und Unternehmer setzt er sich gegen unnötigen Bürokratie- und Verwaltungsausbau ein und kann das Nötige und Wichtige für die Schweiz vom wünschbaren unterscheiden. Mit Edgar Bischof wählen Sie einen volksnahen und gut vernetzten Vertreter in den Nationalrat.

Gewerbe braucht Vielfalt

Als Gewerbetreibender bin ich darauf angewiesen, dass die Anliegen von kleinen Betrieben in Bern nicht untergehen. Für einen Kanton wie Appenzell Ausserrhoden ist es deshalb entscheidend, wie wir politisch vertreten sind. Der Ständerat gehört bereits der FDP an. Es wäre ein Fehler, auch den Nationalratssitz derselben Partei zu überlassen. Das Gewerbe lebt von verlässlichen Rahmenbedingungen, tiefen Abgaben und pragmatischen Lösungen. Dafür braucht es in Bundesbern starke Netzwerke und Zugang zu den entscheidenden Fraktionen. Die SVP ist im Nationalrat die grösste Kraft und prägt die bürgerlichen Mehrheiten entscheidend mit. Ein Vertreter aus ihren Reihen verschafft unserem Kanton genau dort Gehör, wo die Weichen gestellt werden. Mit Edgar Bischof stellt sich ein integrer Kandidat zur Verfügung mit grosser politischer Erfahrung. Es ist im Interesse der Stimmbürger, dass Anliegen aus Wirtschaft und Gewerbe breit abgestützt werden. Parteipolitische Einseitigkeit bringt uns keinen Zusatznutzen – Vielfalt hingegen schon. Aus dieser Überzeugung sollte der Nationalratssitz bei der SVP bleiben.

Teure Reform ohne Nutzen

Nationalratskandidat Edgar Bischof hat sich bereits mehrfach klar gegen die Einführung der Individualbesteuerung ausgesprochen. Damit beweist er, dass er über eine klare Sicht verfügt und zum Wohl des Kantons handelt. Bei der Diskussion um die Individualbesteuerung wird nämlich oft über Gerechtigkeit gesprochen, aber zu wenig über die Kosten. Allein im Kanton Appenzell Ausserrhoden würden rund […]

Kompetenz für unseren einzigen Nationalratssitz

Appenzell Ausserrhoden hat nur einen Nationalratssitz – umso wichtiger ist es, dass dieser von einer Person besetzt wird, die auch bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Edgar Bischof aus Teufen bringt genau die nötigen Voraussetzungen mit. Als Unternehmer kennt er die Herausforderungen der Wirtschaft. Als erfahrener Politiker denkt er langfristig und lösungsorientiert. Er steht für eine […]

Warum FDP Doppelbesetzung in Bern?

Die FDP ist mit Ständerat Andrea Caroni in Bern bestens vertreten. Das ist für mich jedoch nicht der einzige Grund, dass ich gegen eine Person aus der gleichen Partei bin. Mit Edgar Bischof kommt ein ausgewiesener Kandidat ins Rennen um den einzigen Nationalrats-Sitz in unserem Kanton. Er bringt eine 16- Jährige, verlässliche Erfahrung als ehemaliger Kantonsrat mit. Er kennt die Sorgen der Bevölkerung und wird sich auch in Bern engagiert einbringen und unseren Kanton nach bestem Wissen und Gewissen vertreten. Meine Wahl steht fest, Edgar Bischof bekommt meine Stimme.

Mehr Bürokratie schadet dem Gewerbe

Die geplante Einführung der Individualbesteuerung wird gerne als Modernisierung verkauft. Aus Sicht des Gewerbes ist sie vor allem eines: ein weiterer Bürokratieschub mit realen Kosten und zusätzlichem Aufwand. Gerade kleinere Betriebe, Familienunternehmen und selbstständig Erwerbende sind heute schon stark belastet – durch Regulierungen, Meldepflichten und administrative Vorgaben. Die Individualbesteuerung verschärft diese Situation. Zwei separate Steuererklärungen pro Haushalt bedeuten mehr Komplexität, mehr Beratungsaufwand und höhere Kosten, ohne dass ein echter Mehrwert entsteht.
Es ist kein Zufall, dass sich zahlreiche Gewerbevereine klar gegen dieses Modell stellen. Wer täglich Verantwortung für Arbeitsplätze trägt, weiss: Bürokratie bindet Zeit und Ressourcen, die im Betrieb fehlen. Statt Entlastung droht ein weiterer Ausbau der Verwaltung – bezahlt von jenen, die bereits viel leisten. Eine Steuerreform sollte vereinfachen und nicht verkomplizieren. Aus diesem Grund lehne ich die Individualbesteuerung ab. Und aus demselben Grund wähle ich am 8. März Edgar Bischof in den Nationalrat, der sich klar gegen diese Vorlage stellt und damit unserem Kanton einen guten Dienst erweist.