Edgar Bischof

Nationalratskandidat Edgar Bischof hat sich bereits mehrfach klar gegen die Einführung der Individualbesteuerung ausgesprochen. Damit beweist er, dass er über eine klare Sicht verfügt und zum Wohl des Kantons handelt. Bei der Diskussion um die Individualbesteuerung wird nämlich oft über Gerechtigkeit gesprochen, aber zu wenig über die Kosten. Allein im Kanton Appenzell Ausserrhoden würden rund 13’000 zusätzliche Steuererklärungen anfallen. Das ist kein Detail, sondern ein massiver Mehraufwand.

Mehr Steuererklärungen bedeuten mehr Personal, mehr IT, mehr Kontrollen und damit höhere Ausgaben. Für den Kanton werden die wiederkehrenden Mehrkosten auf rund 1,5 Millionen Franken geschätzt. Jahr für Jahr. Dieses Geld fehlt dann an anderer Stelle: bei Infrastruktur, Bildung oder der Entlastung von Familien und Betrieben. Besonders stossend ist, dass diese Mehrkosten entstehen, ohne dass das Steuersystem einfacher oder effizienter würde. Im Gegenteil: Die Verwaltung wächst, der Aufwand steigt – der Nutzen bleibt fraglich. Wer verantwortungsvoll mit Steuergeldern umgehen will, sollte diese Reform ablehnen. Die Individualbesteuerung ist teuer, kompliziert und bringt dem Kanton keinen echten Fortschritt. Ein Grund mehr am 8. März Edgar Bischof zu wählen.

Werner Messmer, Herisau